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	<title>Ehrenamt Archive - Kopofor</title>
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	<title>Ehrenamt Archive - Kopofor</title>
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		<title>Zur Situation ehrenamtlicher Bürgermeister*innen in Thüringen 2026</title>
		<link>https://thueringengestalter.de/bericht_situation_kommunalpolitisches_ehrenamt_2026/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexander]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Mar 2026 10:32:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunalpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Thüringen]]></category>
		<category><![CDATA[Befragung]]></category>
		<category><![CDATA[Ehrenamt]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunales Mandat]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://thueringengestalter.de/bericht_situation_kommunalpolitisches_ehrenamt_2026/">Zur Situation ehrenamtlicher Bürgermeister*innen in Thüringen 2026</a> erschien zuerst auf <a href="https://thueringengestalter.de">Kopofor</a>.</p>
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			<p><strong>Ehrenamt unter Druck – und dennoch tragende Säule der Kommunalpolitik</strong></p>
<p>Das Ehrenamt der Bürgermeisterinnen und Bürgermeister bleibt ein Fundament der lokalen Demokratie – steht aber zunehmend unter Druck. Das zeigt eine bundesweite Befragung von 1.705 ehrenamtlichen Rathauschefs durch das Institut forsa im Auftrag der Körber-Stiftung. Auch wenn viele Ergebnisse bundesweit ähnlich sind, zeigen sich gerade für Thüringen einige markante Besonderheiten.</p>
<p><strong>Thüringen: besonders geringe Zufriedenheit mit den Rahmenbedingungen</strong></p>
<p>Bundesweit ist das Meinungsbild zur Situation des Ehrenamts gespalten: 49 Prozent der Befragten sind mit den Rahmenbedingungen zufrieden, 50 Prozent nicht. In Thüringen fällt das Urteil deutlich kritischer aus: Hier äußern nur 38 Prozent Zufriedenheit, während 62 Prozent unzufrieden sind.</p>
<p>Das bestätigt einen Eindruck, den viele kommunalpolitisch Engagierte im Freistaat kennen: Die Verantwortung wächst schneller als die Unterstützung.</p>
<p><strong>Viel Verantwortung – oft neben dem Beruf</strong></p>
<p>Das Ehrenamt ist in vielen Gemeinden längst ein zeitintensiver Nebenjob. Bundesweit investieren nur 12 Prozent weniger als zehn Stunden pro Woche in ihr Amt. Der Großteil arbeitet zwischen zehn und 30 Stunden, fast ein Viertel sogar mehr als 30 Stunden.</p>
<p>Auch in Thüringen zeigt sich, dass selbst kleinere Gemeinden einen erheblichen Zeitaufwand erfordern. Gleichzeitig sind zwei Drittel der Bürgermeisterinnen und Bürgermeister zusätzlich erwerbstätig.</p>
<p>Ein zentrales Problem ist dabei die Bürokratie: Rund 69 Prozent der Amtsinhaber geben an, mindestens die Hälfte ihrer Arbeitszeit mit Verwaltungsaufgaben zu verbringen.</p>
<p><strong>Finanzielle Spielräume fehlen</strong></p>
<p>Die mit Abstand größte Herausforderung für Kommunen sehen die Befragten in der finanziellen Situation ihrer Gemeinden. 88 Prozent nennen fehlende Haushaltsmittel als große oder sehr große Herausforderung.</p>
<p>Gerade ostdeutsche Kommunen – darunter viele in Thüringen – sehen zudem stärker Probleme durch demografischen Wandel, Abwanderung und Strukturveränderungen.</p>
<p>Diese Rahmenbedingungen wirken sich auch auf die Gestaltungsmöglichkeiten aus: Nur noch ein Drittel der Befragten sieht ausreichend Spielraum, um größere Projekte voranzubringen.</p>
<p><strong>Gesellschaftliches Klima: Vertrauen – aber auch mehr Unmut</strong></p>
<p>Trotz aller Herausforderungen bleibt das Vertrauen der Bevölkerung in die kommunalen Institutionen hoch: 92 Prozent der Bürgermeisterinnen und Bürgermeister berichten, dass die Mehrheit der Bürger Vertrauen in Gemeinderat und Verwaltung hat.</p>
<p>Gleichzeitig berichten Bürgermeister in Thüringen besonders häufig von wachsendem Unmut in der Bevölkerung. 73 Prozent nehmen eine zunehmende Unzufriedenheit wahr – der höchste Wert im Ländervergleich.</p>
<p><strong>Engagement mit Risiken</strong></p>
<p>Ein weiteres Thema ist der Umgangston: 37 Prozent der Befragten haben bereits Beleidigungen oder Bedrohungen erlebt, in Thüringen sind es sogar 41 Prozent.</p>
<p>Besonders alarmierend: Jeder vierte ehrenamtliche Bürgermeister im Freistaat hat schon einmal über einen Rückzug aus der Politik aus Sicherheitsgründen nachgedacht.</p>
<p><strong>Fazit</strong></p>
<p>Die Studie macht deutlich: Das ehrenamtliche Bürgermeisteramt bleibt eine tragende Säule der kommunalen Selbstverwaltung – gerade in kleinen Gemeinden. Gleichzeitig zeigt sich ein wachsender Reformbedarf: weniger Bürokratie, mehr finanzielle Spielräume und bessere Unterstützung durch Land und Bund. Für Thüringen gilt dabei besonders: Wer kommunale Demokratie stärken will, muss die Rahmenbedingungen für das Ehrenamt spürbar verbessern.</p>
<p><strong>Nachlese</strong></p>
<p>Die <a href="https://koerber-stiftung.de/site/assets/files/52689/ergebnisbericht_die_situation_ehrenamtlicher_buergermeister_innen_2026_inkl_zusammenfassung.pdf" target="_blank" rel="noopener">gesamte Studie kannst du hier herunterladen</a> und im Detail nachlesen. Die obige Zusammenfassung der Studie wurde mit Hilfe von KI verfasst.</p>

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		<title>15 Millionen Euro mehr fürs Ehrenamt</title>
		<link>https://thueringengestalter.de/15-millionen-euro-mehr-fuers-ehrenamt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Oeffentlichkeitsarbeit]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Jul 2024 08:12:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Behindertenpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Familienpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Freizeitpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunalpolitik]]></category>
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		<category><![CDATA[Ehrenamt]]></category>
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		<category><![CDATA[Gesetz]]></category>
		<category><![CDATA[Verein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Thüringer Landtag beschloss Anfang Juni das Ehrenamtsgesetz, das erste seiner Art in Deutschland. Ziel: das Ehrenamt entlasten und besser fördern. 750.000 Menschen, die sich zur Zeit in Thüringen ehrenamtlich engagieren, sollen davon profitieren. Unter Rot- Rot-Grün wurde auch bereits die Förderung des Ehrenamts auch in die Landesverfassung aufgenommen. Das Ehrenamtsgesetz beinhalten aber nicht nur&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://thueringengestalter.de/15-millionen-euro-mehr-fuers-ehrenamt/">15 Millionen Euro mehr fürs Ehrenamt</a> erschien zuerst auf <a href="https://thueringengestalter.de">Kopofor</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Thüringer Landtag beschloss Anfang Juni das Ehrenamtsgesetz, das erste seiner Art in Deutschland. Ziel: das Ehrenamt entlasten<br />
und besser fördern. 750.000 Menschen, die sich zur Zeit in Thüringen ehrenamtlich engagieren, sollen davon profitieren. Unter Rot- Rot-Grün wurde auch bereits die Förderung des Ehrenamts auch in die Landesverfassung aufgenommen. Das Ehrenamtsgesetz beinhalten aber nicht nur warme Worte, sondern auch die Bereitstellung von 15 Millionen Euro! Außerdem sollen Bußgelder aufgrund von Verstoßen gegen Datenschutzrichtlinien im Ehrenamt künftig nicht mehr anfallen. Bürokratische Prozesse wie Anträge auf Fördergelder<br />
sollen vereinfacht und modernisiert werden. Auch die elektronische Unterschrift ist jetzt endlich möglich Aus Landtagsfraktion der Linken gibt es aber auch Kritik an dem von der CDU eingebrachtem Gesetz. Vor allem, weil eine engerer Einbindung der betroffenen Ehrenamtlichen fehlt. Auch an den 15 Millionen Euro wird Kritik geübt. Karola Stange befürchtet, dass durch die Bereitstellung dieser Mittel andere freiwillige<br />
Leistungen des Landes (z.B. bereits bestehende Fördertöpfe) gekürzt oder gestrichen werden.</p>
<p>Stange kritisiert außerdem die Verteilung der Mittel aus dem Glückspielgesetz. Die bekommen bisher nur der Landessportbund und die<br />
Liga der Freien Wohlfahrtspflege in Thüringen e. V. Die Linke konnte aber auch wichtige Änderungen am CDU-Vorschlag durchsetzen, vor<br />
allem die Förderung von Ehrenamtlichen ohne deutsche Staatsbürgerschaft, Gewerkschaften und ehrenamtliche Betätigungen von<br />
Menschen mit Behinderungen. Für Stange ist, trotz der Kritik, das Ehrenamtsgesetz ein „wichtiger Schritt, der ehrenamtlich engagierten Akteurinnen und Akteuren in Thüringen den Rücken stärkt. Dennoch ist klar, dass mit dem vorliegenden Gesetz nur ein Schritt gegangen wird, es braucht noch weit mehr, um das neue Verfassungsziel Ehrenamt umzusetzen.“</p>
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		<title>Mehr zuhören im Ravegarten</title>
		<link>https://thueringengestalter.de/mehr-zuhoeren-im-ravegarten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexander]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Feb 2024 11:52:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Bau- und Verkehrspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Förderung ländlicher Raum]]></category>
		<category><![CDATA[Freizeitpolitik]]></category>
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		<category><![CDATA[Bad Berka]]></category>
		<category><![CDATA[Ehrenamt]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnungsbau]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Du bist sehr engagiert im kulturellen Bereich aktiv, zum Beispiel mit dem Verein KulturTragWerk e.V. Wie versuchst du in der Kommunalpolitik Kultur zu fördern? Das fängt generationsübergreifend an. Zum Beispiel habe ich mich für ein neues Komitee für unser jährliches Stadtfest eingesetzt. Früher fand das nur im Bierzelt statt und es fehlte Abwechslung. Jetzt haben&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://thueringengestalter.de/mehr-zuhoeren-im-ravegarten/">Mehr zuhören im Ravegarten</a> erschien zuerst auf <a href="https://thueringengestalter.de">Kopofor</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Du bist sehr engagiert im kulturellen Bereich aktiv, zum Beispiel mit dem Verein KulturTragWerk e.V. Wie versuchst du in der Kommunalpolitik Kultur zu fördern?</strong><br />
Das fängt generationsübergreifend an. Zum Beispiel habe ich mich für ein neues Komitee für unser jährliches Stadtfest eingesetzt. Früher fand das nur im Bierzelt statt und es fehlte Abwechslung. Jetzt haben wir es umgestaltet: weniger Security, oﬀene Bereiche – es ist viel zugänglicher für unterschiedliche Menschen. Wir haben uns dafür eingesetzt, dass Jugendliche dort sowas wie ein kleines „Festival“ gestalten können. Die neue „Ravegartenbühne“ ist heute sehr beliebt und macht das Brunnenfest viel attraktiver. Ich setze mich dafür ein, dass viele Gruppierungen die Möglichkeit bekommen, ihre Ideen umzusetzen.</p>
<p><strong>Um ganz andere Temen geht es im Bauausschuss &#8230;</strong><br />
Neue Wohngebiete, die erschlossen werden, da ist ja alles mit dabei. Gebietspläne werden ausgehandelt, die Neugestaltung von bestimmten Teilen der Altstadt. Eine gute Sache, die wir jetzt vorangetrieben haben, ist auch die Neugestaltung von „Klein Venedig“, damit zum Beispiel die Sichtach-sen schöner sind und damit es nicht so verwildert.</p>
<p><strong>Was sind für dich die größten Herausforderungen im Stadtrat?</strong><br />
Das ist in den einzelnen Ortsteilen ganz unterschiedlich. In Tannroda wurde eine neue Stiftung für die Burg gegründet. Auf dem Gelände ist je-doch noch ein Heimatverein angesiedelt, der ein Korbmachermuseum betreibt. Hier ist es wichtig, zwischen Stiftung und Heimatverein zu vermitteln, damit beide gemeinsam etwas tolles auf die Beine stellen können. Wir versuchen auf einen gemeinsamen Nutzungsvertrag hinzuarbeiten, ohne dass einer ganz auf seine Interessen verzichten muss.<br />
Außerdem gibt es Problematiken rund um ein neues Wohngebiet, wo doch die Baukosten explodiert sind. Da braucht es Lösungen, damit es bezahlbar bleibt, sonst wird es ein sehr teures Wohngebiet. Da kämpfen wir als LINKE natürlich dagegen.<br />
Das Generationenproblem stellt uns natürlich auch vor einige Herausforderungen in den nächsten Jahren. Aufgrund von Überalterung müssen altersgerechte Wohnmöglichkeiten geschaﬀen werden. Da muss man dranbleiben, um Möglichkeiten zu schaﬀen. Auch unser Eigenbetrieb „Kommunales Wohnen“ sollte endlich modernisiert werden. Außerdem soll Bad Berka kulturell fit bleiben. Die Bürgerhäuser müssen belebt werden. Wir setzen uns dafür ein, dass sie kostenfrei bleiben. Dafür ist es auch wichtig, den Kostendruck für die kulturellen Akteure zu senken. Wir würden gerne wieder einen Verein in einem gut laufenden Bürgerhaus etablieren. Damit wir auch Veranstaltungen anbieten können, die man im ländlichen Raum sonst kaum findet. Gerne würden wir Kneipkulturort werden, aber bis dahin kommen noch einige Aufgaben auf uns zu.</p>
<p><strong>Was würdest du sonst noch gerne erzählen?</strong><br />
Wir müssen mehr mit den Menschen vor Ort reden. Als die „Montagsdemos“ begannen, hatte ich ein ungutes Gefühl. Ich kenne die Menschen irgendwie, aber ich weiß nicht, was sie plötzlich umtreibt. Dann habe ich den Bürgermeister gefragt, ob wir uns der Sache stellen. Wir haben uns einfach mal vor das Rathaus gestellt und vernünftig mit den Menschen über die Themen geredet. Am Ende war das ein befreiendes Gefühl, Kontakt zu haben und ins Gespräch gekommen zu sein. Sich mal ein Stück weit in die Beweggründe eingefühlt zu haben und zu versuchen mit Fakten entgegenzuwirken, war ein gutes Schlüsselerlebnis. Egal wer vor mir steht, es ist ein Mensch mit verschiedenen Themen, die kann man sich anhören. Man sollte aber immer wieder auf eine faktisch fundierte Basis und ein respektvolles Miteinander zurückfinden. Man muss mit den Menschen ehrlich reden und Entscheidungen aufzeigen. Bei den höheren politischen Ebenen spürt man, dass die Abgeordneten teilweise auch nicht mehr den besten Kontakt zu uns in der kommunalen Ebene haben. Ich finde, wenn man in der Politik angekommen ist, braucht man Anerkennung gegenüber Menschen, die andere Erfahrungen gemacht haben. Diesen sollte man zuhören, statt Dinge einfach aufzuerlegen, sonst fühlen sie sich nicht mehr vertreten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://thueringengestalter.de/mehr-zuhoeren-im-ravegarten/">Mehr zuhören im Ravegarten</a> erschien zuerst auf <a href="https://thueringengestalter.de">Kopofor</a>.</p>
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