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	<title>Gesundheitspolitik Archive - Kopofor</title>
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		<title>Bock auf Kommunalpolitik</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Oeffentlichkeitsarbeit]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Apr 2024 07:56:57 +0000</pubDate>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Jeweils einen Sitz hat Tom Tetzel im Stadtrat von Neustadt an der Orla und im Kreistag im Visier. Nach der bevorstehen Wahl will er diese Sitze nutzen, um für eine transparentere und niederschwelligere Politik im Saale-Orla- Kreis zu kämpfen. Auch wenn er noch kein Mitglied des Kreistages ist, kriegt man Tom Tetzels Gesicht dort des Öfteren zu sehen. Immer wieder sitzt er dabei nicht nur auf der Besucherbank, sondern berichtet dem den Ausschüssen des Kreistages als beratender Jugendparlamentarier.<br />
Die Funktion des Jugendparlamentes lässt sich als Sprachrohr der Jugendlichen gegenüber dem Kreistag, wo Mitglieder wie Tetzel<br />
als beratende Bürger tätig sind, und weiterer politischer Akteure definieren. Tetzel selbst nimmt die Rolle als beratender Bürger im Ausschuss<br />
für Bau und Vergabe und im Ausschuss für Umwelt, Regionalentwicklung, Wirtschaft und Landwirtschaft ein. Diese beratende Rolle<br />
allein reicht ihm jedoch nicht. Tetzel will stattdessen die Anliegen der jungen Menschen als aktives Mitglied im Stadtrat und Kreistag auf<br />
die Agenda setzten.Eines dieser Anliegen, welches wohl auch auf alle weiteren Altersgruppen zutrifft, ist das Stichwort Transparenz. Das fehlen eben dieser<br />
hatte letztes Jahr zu Unmut und Ungewissheit in der Bevölkerung geführt, als der Kreistag über die Zukunft des Pößnecker Klinikums<br />
beriet. Hier sieht Tetzel fatale Versäumnisse, weil die Bevölkerung nicht ausreichend über die Pläne des Kreises informiert wurde. Er<br />
selbst will mit gutem Beispiel voran gehen und schlägt unter anderem eine regelmäßige Bürgersprechstunde für die eigene Fraktion<br />
vor. Auch Hürden zum Einstieg in die Kommunalpolitik will er abbauen und Menschen über diese durch Bildungsangebote und Vorträge<br />
aufklären. Konkretere Lösungen mag er mit zunehmender Erfahrung vorschlagen, ist sich jedoch sicher, dass der Status Quo nicht<br />
zufriedenstellend ist.</p>
<p>Die Anfänge seines parteipolitischen Interesses führt der gelernte Fachinformatiker, auf die Nachwirkungen der letzten Bundestagswahl<br />
zurück. Danach trat Tetzels Freundin in die Linke ein, was unweigerlich dazu führte das er sich mehr mit parteipolitischen Themen<br />
auseinandersetze. Von dieser anfänglichen Berührung mit der Thematik und seiner Arbeit im Jugendparlament, führte es Tetzel auch<br />
bald auch in die Linksjugend und in die Linkspartei. Gegen Ende unseres Gespräches wirkte Tetzel zurückhaltend aber kampfbewusst: „Ich habe auf jeden Fall Bock auf Kommunalpolitik. Ich habe zwar nicht viel Erfahrung und gehe vielleicht ein wenig naiv an die Sache dran, aber<br />
das kann auch neuen Wind ins Parlament bringen.“</p>
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		<title>Ein verwirrendes Konstrukt</title>
		<link>https://thueringengestalter.de/ein-verwirrendes-konstrukt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Oeffentlichkeitsarbeit]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Jan 2024 11:48:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[aktuell]]></category>
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			<p>Vier Gebietskörperschaften schlossen sich vor Jahren zum bundeslandübergreifenden kommunalen Gesundheitsverbund „Regiomed“ zusammen. Nun lösen sie sich wieder voneinander. Vor allem finanziell ist eine Veränderung nötig. Kathrin Reinhard berichtet uns aus der Perspektive Hildburghausens: Wir haben in allen vier Standorten (Hildbughausen, Masserberg, Sonneberg, Neuhaus) den Grundsatzbeschluss, dass die Kliniken und Versorgungszentren wieder komplett von den Kreisen betrieben werden.</p>
<p>Das bedeutet, dass diese jeweils wieder eine eigene Betriebsgesellschaft gründen und wir den Schritt aus dem Verbund wieder heraus gehen, zumindest zum Teil. Im Kreistag in Hildburghausen ist dieser Entschluss am schwersten gefallen und wurde recht kontrovers diskutiert. Nächstes Jahr steht die Klinikreform im Raum, deren Ziel eigentlich eben solche Verbünde sein sollten, damit die medizinische Versorgung in kleinen Standorten gewährleistet  werden kann. Wenn es finanziell machbar gewesen wäre, wäre es unser Anliegen gewesen, sich einfach mehr Zeit mit der Entscheidung zu nehmen. Wir haben dann aber im Verlauf der Diskussion gemerkt, dass es finanziell nicht darstellbar ist, das so aufrechtzuerhalten. Das Minus ist gerade in Coburg viel zu hoch, wir  könnten das in unserem Kreishaushalt gar nicht abbilden. Daher war es für uns nur die Frage, ob wir es jetzt als Klinikverbund Hildburghausen weiter versuchen, oder alles insolvent gehen lassen – was aus unserer Sicht überhaupt keine Option ist.</p>
<p>Für die Zukunft hier im Kreis sind außerdem die vielen Medizinischen Versorgungszentren relevant, die mit involviert sind. Die sind uns aus linker Perspektive genauso wichtig wie der Klinikstandort selber. Denn die Versorgung mit Ärzten im ländlichen Raum ist ja ohnehin nicht so stark, und daran hängen so viele Allgemeinoder Fachärzte, die im Prinzip das ganze Kreisgebiet abdecken. Da  müssen wir alle Hebel in Bewegung setzten, um das zu erhalten. Es ist ein recht verwirrendes Konstrukt. Wir gehen zwar aus der Verbundstruktur, behalten aber einen Teil dessen als übergeordnete GmbH aufrecht. Darin sind eben die Verwaltung enthalten, die Labore, die ganze IT und Personalentwicklung.</p>
<p>Regiomed löst sich auf, aber auch nicht ganz vollständig. Wir müssen vor Ort jetzt erstmal weiter neue Strukturen schaffen. Im letzten Kreistag haben wir einen Gesundheitsausschuss auf den Weg gebracht. Da sind wir sehr froh, dass unser Änderungsantrag der Linken durchgekommen ist, damit das mehr als ein Krankenhausausschuss  ist, in dem wir mehr Spielraum für die gute Gesundheitsversorgung haben.</p>

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