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	<title>Finanzpolitik Archive - Kopofor</title>
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	<title>Finanzpolitik Archive - Kopofor</title>
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		<title>Mobilität in Thüringen &#8211; attraktiv und sozial entwickeln</title>
		<link>https://thueringengestalter.de/mobilitaet_in_thueringen_entwickeln/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexander]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Sep 2025 12:04:51 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://thueringengestalter.de/mobilitaet_in_thueringen_entwickeln/">Mobilität in Thüringen &#8211; attraktiv und sozial entwickeln</a> erschien zuerst auf <a href="https://thueringengestalter.de">Kopofor</a>.</p>
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			<p>Die Einführung des Deutschlandtickets kann mit Blick auf die öffentliche Daseinsfürsorge im Bereich der Mobilität sicherlich als wahrhafte Zeitenwende bezeichnet werden. Kaum eine andere politische Maßnahme der letzten Jahrzehnte hat in der breiten Öffentlichkeit soviel positiven Zuspruch erhalten wie das Deutschlandticket. Und trotz der Preiserhöhungen, die vor allem für Menschen mit geringem Einkünften eine wachsende Zugangshörde darstellt, nutzen weiterhin rund 13,5 Millionen Menschen das Angebot in Deutschland. Doch auch wenn die Nutzenden die Vorteile einer vereinfachten Mobilität bei ihren täglichen regionalen und überregionalen Wegen zur Schule, zur Ausbildung, zur Arbeit oder zum sonntäglichen Kuchenbesuch bei Oma genießen, sind wir infrastrukturell noch weit entfernt vom Ziel einer gelingenden Mobilitätswende.</p>
<p>Dies zeigt sich nicht nur jüngst anhand der hitzigen Debatte rund um die Verlängerung und weitere Finanzierung des D-Tickets, sondern in vielen Orten in Thüringen auch an den nicht, oder nur sporadisch fahrenden Bussen und Bahnen, an Streichungen von Linien, oder auch an maroden oder gar nicht vorhandenen Wartebereichen mit Aufenthaltsqualität wie einem Wetterschutz. Die ungeklärten Fragen der Finanzierung des ÖPNVs auf Landes- und Bundesebene sind dabei nicht nur belastend für die Nutzenden, sondern auch hinsichtlich Planung und Ausbau für die Leistungserbringer, vorrangig die kommunalen Verkehrsbetriebe. Hinzu kommt nach der letzten Bundestagswahl ein wieder erstarken einer fossillobby-freundlichen Politik auf Bundesebene, sei es bei der Energierversorgung &#8211; Stichwort neue Gaskraftwerke &#8211; oder die wiederholte Infragestellung des Endes von Verbrennungsmotoren im Bereich der privaten Fahrzeugnutzung. Es wird politisch agiert als ob es den Klimawandel und dessen aktuellen und zukünftigen Folgen wie <span data-dobid="hdw">verheerende </span>Umweltkatastrophen, Wasserverknappung, Überhitzung der Ortschaften nicht gebe, oder sich auf magischer Art und Weise in Zukunft auflösen werden.</p>
<p>Um die Zukunft unseres Heimatlandes, unseres grünen Herzens, und die der Thüringer Menschen eine andere Perspektive aufzuzeigen, bringen die Thüringengestalter am <strong>25.10.2025</strong> im <strong>Kulturzentrum mon ami </strong>in Weimar verschiedene Akteur*innen aus den involvierten Bereichen der Planung, Nutzung und Leistungserbringung des Thüringer ÖPNV&#8217;s zusammen, um gemeinsam über <a href="https://vereinonline.org/thueringengestalter/?veranstaltung=111361" target="_blank" rel="noopener"><strong>Mobilität in Thüringen &#8211; attraktiv und sozial entwickeln</strong></a> zu konferieren. Auch dich und deine Perspektive, liebe und lieber Lesende, möchten wir recht herzlich einladen dabei zu sein. Wir freuen uns über einen regen Austausch mit dir und unseren geladenen Gästen, Mandatsräger*innen und Expert*innen. Weitere Informationen und die Anmeldung zu unserer Veranstaltung findest du im hinterlegten Link.</p>

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		<title>Faire und transparente Preise für Fernwärme – Voraussetzung für kommunale Wärmeplanung</title>
		<link>https://thueringengestalter.de/faire-und-transparente-preise-fuer-fernwaerme-voraussetzung-fuer-kommunale-waermeplanung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexander]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Jul 2025 12:29:54 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Energiepolitik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://thueringengestalter.de/faire-und-transparente-preise-fuer-fernwaerme-voraussetzung-fuer-kommunale-waermeplanung/">Faire und transparente Preise für Fernwärme – Voraussetzung für kommunale Wärmeplanung</a> erschien zuerst auf <a href="https://thueringengestalter.de">Kopofor</a>.</p>
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			<p>Der Ausbau der Fernwärme ist ein wichtiger Teil der Energiewende. Diese sollte neben den ökologischen Erfordernissen auch die sozialen Folgen im Blick haben. Der Fall Weimar zeigt, dass Intransparenz bei der Preisgestaltung und fehlende Intervention der kommunalen Politik zu verheerenden finanziellen Folgen für Mieter*innen führen können.</p>
<p>2022 wurden, durch die Aufrechnung eines börsennotierten Faktors auf die Fernwärmepreise durch die Stadtwerke Weimar, die höchsten Fernwärmepreise deutschlandweit erhoben. Gegen die innerhalb von zwei Jahren um das 15fache gestiegenen Fernwärmepreise für Gewerbebetriebe wehrte sich die Weimarer Stahlwerke GmbH und ging vor Gericht. Das Bundeskartellamt will sich jetzt an diesem Verfahren beteiligen.</p>
<p>Doch nicht nur das Gewerbe, sondern auch die Mieter*innen in den Weimarer Plattenbaugebieten wurden 2023 mit exorbitanten Nachzahlungen für Heizkosten konfrontiert. Einer Pressemitteilung des kommunalen Wohnungsunternehmens Weimarer Wohnstätte zufolge, betrugen diese 2022 das Fünfache. DIE LINKE Stadtratsfraktion Weimar forderte deshalb eine Sondersitzung des Stadtrates, um über die Ursachen der Preiserhöhungen und die Folgen für die Mieter*innen informiert zu werden. Hierfür fanden sich jedoch keine Mehrheiten. Stattdessen argumentierte Oberbürgermeister Kleine damit, dass die Stadtwerke auch deshalb Gewinn machen müssten, um für die Investitionen im Zusammenhang mit der Wärmewende vorzubauen. Die Überschüsse der Stadtwerke flössen überwiegend in den Busverkehr in Weimar. Im Umkehrschluss bedeutet dies, dass die Mieter*innen der Weimarer Wohnstätte und der Gemeinnützigen Wohnungsgenossenschaft mit ihrer Heizkostenrechnung den Umbau der Fernwärme auf alternative Energien und den Busverkehr in Weimar mit bezahlen.</p>
<p>Ein solches Vorgehen führt die kommunale Wärmeplanung, die ein wichtiger Bestandteil der Energiewende ist und der Planung einer klimafreundlichen und nachhaltigen Wärmeversorgung in den Kommunen dient, nur zu Frust und Ablehnung notwendiger Maßnahmen. Aufgabe des kommunalen Parlamentes ist es diese Planung aktiv mitzugestalten, indem er gemeinsame strategische Ziele setzt, Maßnahmen beschließt und die Umsetzung überwacht.</p>
<p>Wie Ratsmitglieder sich in den Prozess einbringen, Ziele definieren, Beteiligung der Bevölkerung sichern und die Verwaltungsstrukturen stärken können, werden wir in unserer <a href="https://vereinonline.org/thueringengestalter/?veranstaltunganmelden=110945" target="_blank" rel="noopener">Kommunalpolitischen Sprechstunde am 14.08.2025 (Anmeldungslink) </a> über die Kommunale Wärmeplanung besprechen. Nach einem Input zur Rahmengesetzgebung können die Teilnehmenden können ihre Erfahrungen und Fragen einbringen und gemeinsam strategische Lösungen für ihre Kommune diskutieren. Der Austausch findet hybrid, sowohl in unserer Geschäftsstelle in Erfurt als auch Online, statt.</p>

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		<title>Wie Windkraft Kindergärten finanzieren kann</title>
		<link>https://thueringengestalter.de/wie-windkraft-kindergaerten-finanzieren-kann/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Oeffentlichkeitsarbeit]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Oct 2024 06:39:12 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Die Energiewende ist eine der wichtigsten Herausforderungen unserer Zeit. Steffen Harzer (die Linke), von 1996 bis 2014 Bürgermeister in Hildburghausen, erklärt uns wie diese Herausforderung zur Chance für Thüringer Kommunen werden kann. Kommunale Wertschöpfung heißt das Stichwort. Dieser Begriff umschreibt die vielen Vorteile, wie neu geschaffene Arbeitsplätze, höhere Steuereinahmen und so weiter, welche durch den&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://thueringengestalter.de/wie-windkraft-kindergaerten-finanzieren-kann/">Wie Windkraft Kindergärten finanzieren kann</a> erschien zuerst auf <a href="https://thueringengestalter.de">Kopofor</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Energiewende ist eine der wichtigsten Herausforderungen unserer Zeit. Steffen Harzer (die Linke), von 1996 bis 2014 Bürgermeister in Hildburghausen, erklärt uns wie diese Herausforderung zur Chance für Thüringer Kommunen werden kann.</p>
<p>Kommunale Wertschöpfung heißt das Stichwort. Dieser Begriff umschreibt die vielen Vorteile, wie neu geschaffene Arbeitsplätze, höhere Steuereinahmen und so weiter, welche<br />
durch den dezentralen Ausbau erneuerbare Energien entstehen. Harzer geht speziell auf die Vorteile, welche  der Ausbau von Windkraftanlagen bietet, ein. Allen voran ist da das Thüringer Beteiligungsgesetz. Es regelt, dass jede Kommune einen Festbetrag vom Land gezahlt bekommt für die Windenergie, die sie erzeugt. Harzer schätzt, dabei kommen bei der Größe der heutigen Anlagen circa 25.000-30.000 Euro im Jahr zusammen. Gerade für kleinere Kommunen ist das eine wichtige Einnahmequelle. Das ganz ist abgesichert, denn diese Zahlungen über die Laufzeit der Windkraftanlagen sind gesetzlich garantiert. Durch diese und weiteren Einnahmequellen, wie zusätzliche Steuereinnahmen, durch neue regionale Arbeitsplätze oder Gewerbeanmeldungen, ist es Kommunen möglich, dringende Investitionen zu tätigen. So kann ein Windrad auf dem Acker eines Bauern den Kindergarten, das neue Feuerwehrhaus oder die Straßensanierung mitfinanzieren, und das Leben der Bevölkerung nachhaltig verbessern. Das Energiebetreiber sich auf Stromtarifverhandlungen mit betroffenen Kommunen einlassen und diese gegebenenfalls für die Bürger*innen senken kann ein weiter positiver Effekt sein. Harzer sieht dabei in Thüringen noch besonders viel Entwicklungspotential. Grund dafür ist das 2,2 Prozent Flächenziel für Windkraftanlagen bis 2032. Das hat die Bundesregierung für Thüringen festgelegt. Da dies noch nicht realisiert ist können Regionen profitieren, welche als sogenannte Vorranggebiete für Windenergie ausgewiesen sind.</p>
<p>Ganz ohne Hindernisse ist die ganze Geschichte leider nicht. In den Augen Harzers ist das größte Risiko für den Ausbau der erneuerbaren Energien, das mit Falschinformationen und Unterstellungen mögliche Vorhaben in den Kommunen verhindert oder verzögert werden könnten.</p>
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		<title>Im Hier und Heute</title>
		<link>https://thueringengestalter.de/im-hier-und-heute/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Oeffentlichkeitsarbeit]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 Mar 2024 10:59:38 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>„Mein kommunalpolitisches Wissen, mein politisches Verständnis und der Wunsch unsere Stadt weiter voran zu bringen, für die Menschen im Hier und Heute aktiv zu sein, sind für mich Beweggründe, erneut zu kandidieren“. Mit diesem Worten beschreibt Hauboldt seine Motivation, erneut als Bürgermeister der Stadt Sömmerda zu kandidieren. Die braucht er auch, denn Hauboldt hat sich&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://thueringengestalter.de/im-hier-und-heute/">Im Hier und Heute</a> erschien zuerst auf <a href="https://thueringengestalter.de">Kopofor</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>„Mein kommunalpolitisches Wissen, mein politisches Verständnis und der Wunsch unsere Stadt weiter voran zu bringen, für die Menschen im Hier und Heute aktiv zu sein, sind für mich Beweggründe, erneut zu kandidieren“. Mit diesem Worten beschreibt Hauboldt seine Motivation, erneut als Bürgermeister der Stadt Sömmerda zu kandidieren. Die braucht er auch, denn Hauboldt hat sich viel für Sömmerda vorgenommen. Zentral spielt für ihn dabei die Verbesserung der städtischen Infrastruktur eine Rolle. Sozialer Wohnraum, Wege und Straßen sollen dabei den Anfang machen. Doch auch die Internetinfrastruktur soll verbessert werden, ebenso wie der Hochwasser- und Klimaschutz. Gleichzeitig sollen die städtischen Einrichtungen in punkto Heizmedien auf klimafreundliche Anlagen umgerüstet werden. Momentan liegen dem Bürgermeister drei laufende Projekte besonders am Herzen. Der Neubau des Kindergartens „Flax und Krümel“ ist bereits im vollen Gange und soll nach Fertigstellung Platz für rund 170 Kinder zum Spielen und Lernen, bieten. Die anderen beiden Projekte befassen sich mit der Infrastruktur Sömmerdas. Neben der Kanal- und Straßenbausanierung am Gartenberg, erzählt Hauboldt außerdem noch vom Ausbau des Fahrradwegenetzes. Im ADFC-Fahrradklima- Test liegt Sömmerda unter den Städten bis 20.000 Einwohner klar vorn und thüringenweit auf Platz 10. Diese Position will Hauboldt aber noch weiter verbessern.</p>
<p>Neben diesen laufenden Projekten blickt Hauboldt auf viele Erfolge im vergangenen Jahr zurück. Besonders ist das neue Schöpfwerk, das 2023 in Betrieb genommen wurde, zu nennen.<br />
Es war eine von Hauboldts ersten Maßnahmen die er vor 12 Jahren angegangen ist. Das Schöpfwerk bewährte sich auch gleich und verhinderte eine Überschwemmung der Sömmerdaer Altstadt, während der Hochwassersituation.</p>
<p>Herausforderungen sieht Hauboldt, wenig überraschend bei den Finanzen. Ideen habe er zwar viele, doch lässt die Stadtkasse gerade nur kleine Sprünge zu. Aber Hauboldt will kämpfen: „Trotzdem halte ich an unserer Musikschule fest. Für Kinder aus sozial benachteiligten Familien bieten wir in unserem Schülerfreizeitzentrum Betreuung und Freizeitgestaltung an. Unser Jugendklub B27 bleibt offen. Hier bieten Sozialarbeiterinnen Hilfe in allen Lebenslagen. Durch eine Initiative des Kinder- und Jugendparlamentes entsteht gerade eine Kinderstadt, wo Kinder und Jugendliche nach ihren Vorstellungen eine Stadt planen und in Holzbauweise nachhaltig bauen können“.</p>
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		<title>Entgegen aller Vorschriften</title>
		<link>https://thueringengestalter.de/entgegen-aller-vorschriften/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Oeffentlichkeitsarbeit]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Mar 2024 09:16:10 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[The Diamond Maker]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zwischen Anfang 2021 und Mai 2022 trieb der ehemalige Werkleiter von Jenakultur, Jonas Zipf, das Kunstprojekt „The Diamond Maker“ rechtswidrig hinter dem Rücken seiner Vorgesetzten voran. Bei der Aufklärung des Falls und der Schuldfrage stellt sich der Oberbürgermeister quer. Anfang 2021 entstand die Idee zum Kunstprojekt „The Diamond Maker“ zwischen dem damaligen Werkleiter von Jenakultur,&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Zwischen Anfang 2021 und Mai 2022 trieb der ehemalige Werkleiter von Jenakultur, Jonas Zipf, das Kunstprojekt „The Diamond Maker“ rechtswidrig hinter dem Rücken seiner Vorgesetzten voran. Bei der Aufklärung des Falls und der Schuldfrage stellt sich der Oberbürgermeister quer.<br />
Anfang 2021 entstand die Idee zum Kunstprojekt „The Diamond Maker“ zwischen dem damaligen Werkleiter von Jenakultur, Jonas Zipf, und dem Künstler Christoph Büchel. Ebenfalls mit von der Partie war ein externer Kurator. In dem Projekt ging es darum, vorhandene und zukünftige nichtverkäufliche Werke Büchels zu verbrennen und aus dem dadurch entstandenen Kohlenstoff Rohdiamanten herzustellen. Man versprach sich von dem Projekt eine Wertsteigerung, an welcher Jenakultur beteiligt werden sollte. Finanzieren sollte das Projekt jedoch die Kommune. Zipf trieb das Projekt, entgegen aller Vorschriften und hinter dem Rücken seiner Vorgesetzten bis März 2022, voran.</p>
<p>Anfang Mai 2022 informierte der Jenaer Oberbürgermeister Dr. Thomas Nitzsche (FDP) schließlich den Hauptausschuss des Stadtrates und die Öffentlichkeit darüber, dass Zipf beruflich zur Kampnagel Kulturfabrik GmbH, nach Hamburg, wechseln würde.<br />
Im Juli wurde der Stadtrat schlussendlich nichtöffentlich, über den Hintergrund, in Kenntnis gesetzt. Ein Verdacht Anfang April, hatte wohl zur internen Freistellung Zipfs geführt, welche der Oberbürgermeister mittels eines Aufhebungsvertrages durchsetzte. Seit Bekanntwerden der Vorgänge beruft sich dieser auf vereinbartes Stillschweigen und bezweifelt die von der Fraktion Die Linke eingeforderte Zuständigkeit des Stadtrates. Einen Beschluss des Stadtrates mit dem Verlangen auf Akteneinsicht in den geschlossenen Aufhebungsvertrag hat der Oberbürgermeister ebenfalls nie gewährt. Auf Initiative der Linken beauftragte der Jenaer Stadtrat im September 2022 den Rechnungsprüfungsausschuss, einen Bericht zum Projekt „The Diamond Maker&#8220; vorzulegen. Dieser ist seit Juni 2023 öffentlich und verweist Kandidat der Linken vermutet, dass der Schaden sogar noch weit über 100.000 Euro liegt. auf eine Sonderprüfung des städtischen Rechnungsprüfungsamtes, welche die Rechtsverstöße des Werkleiters nachweist und Lücken im Controlling des Eigenbetriebes aufzeigt .</p>
<p>Die Linke forderte wiederholt vom Oberbürgermeister für die Rechtsverstöße Zipfs, das Versagen sämtlicher Kontrollmechanismen und den entstandenen Schaden von mindestens 100.000 Euro, die politische Verantwortung zu übernehmen. Dies ist ebenfalls bis heute nicht geschehen. Aufgrund dessen wird Die Linke nun Feststellungsklage beim Verwaltungsgericht Gera einreichen, um feststellen zu lassen, ob in dieser Angelegenheit Rechte des Stadtrates durch den Oberbürgermeister verletzt wurden. Inzwischen wurden der Öffentlichkeit neue Vorwürfe gegen Zipf im Zusammenhang mit weiteren Vergaben bei Jenakultur bekannt. Der mögliche Schaden für die Stadt Jena liegt wahrscheinlich höher als die vermuteten 100.000 Euro.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://thueringengestalter.de/entgegen-aller-vorschriften/">Entgegen aller Vorschriften</a> erschien zuerst auf <a href="https://thueringengestalter.de">Kopofor</a>.</p>
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